Von Höhenfeuern, Smartphones und Cyborgs
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Die Dioramen des Naturhistorischen Museums Bern sind die historischen Herzstücke des Museums. Sie haben Generationen von Besuchenden begeistert.
«Tiere Afrikas. Dioramen 1935-1984»
Die Sammlung afrikanischer Grosstiere ist untrennbar mit der Geschichte des Naturhistorischen Museums verbunden. Die Burgergemeinde Bern errichtete das Gebäude an der Bernastrasse, in dem das Museum noch heute untergebracht ist, um die über hundert Tiere auszustellen, die der Grosswildjäger Bernard von Wattenwyl 1923-24 auf zwei Jagdsafaris in Ostafrika erlegte. Ein Grossteil der Tiere stammte aus den britisch besetzten Gebieten Ostafrikas, Kenia/Uganda. Die Jäger profitierten teilweise von den kolonialen Strukturen, d.h. von der Ausbeutung des Wissens und der Arbeitskraft der einheimischen Bevölkerung.
«Tiere der Schweiz. Dioramen 1941»
Was raschelt im Estrich? Was huscht durchs Unterholz? Die heimische Tierwelt ist uns bekannt – und doch bekommen wir viele Arten selten zu Gesicht. Die denkmalgeschützte Ausstellung «Tiere der Schweiz» bringt uns die hiesige Vielfalt nah. Und thematisiert, was der voranschreitende Schwund des Lebensraums für die einzelnen Arten bedeutet.
«Tiere des Nordens. Dioramen 1942-1968»
Der Ausstellungsteil gewährt Einblicke in das Leben der Tiere aus der nördlichen Hemisphäre. Da finden sich neben den typischen Nordpol-Bewohnern auch drei der grössten Bärenarten der Welt – der Eisbär, der Grizzly und der Kodiak. Eine Lichtshow lässt die Besuchenden in wenigen Minuten einen ganzen Tag im hohen Norden erleben.
«Tiere Asiens. Dioramen 1978-1990»
Die Schaukästen zeigen Dermoplastiken grosser Säugetiere. Die erwachsenen Orang-Utans stammen aus kolonialem Kontext: Das Museum hat sie Ende des 19. Jh. Tierhändlern abgekauft. Alle anderen sind Zootiere oder Nachbildungen aus Kunststoff, ergänzt mit Fellen und Haaren unterschiedlichster Tierarten – und sogar Menschenhaaren.
Tiere aus Afrika, der Schweiz, dem Norden und Asien
Dauerausstellung